Bericht Cartgena Track Days




Racer & friends bei 20 Grad und blauem Himmel
Full Speed in
voller spanischer Blüte

Das glaubten ja selbst die Spanier kaum: So viel Apfel- und Mandelbaumblüte im Umfeld der Rennstrecke von Cartagena gab´s schon lange nicht mehr Ende Januar. Sonne und sonnige Gemüter passten da nur allerbestens ins Bild, das ansonsten ein komplett und piccobello runderneuertes Fahrerlager prägte.

In diesem war nur die Amtssprache deutsch, aber auch dänisch, schwedisch, französisch, niederländisch zu Beginn auch spanisch und später auch italienisch wurde gesprochen. 

Das gegenseitige Verstehen auf der Strecke beeinträchtigte das nicht: Dank der viermal täglich für alle, die Rundenzeiten unter 1:50 stemmen konnten, ausgerufenen attack time blieb die Verkehrssituation überwiegendst entspannt, und wenn sie noch ein kleines bisschen entspannter gewesen wäre, hätte nicht die Ambulanz zweimal an fünf Tagen ausrücken müssen. Gute Besserung an dieser Stelle an Hendrik Welteke und Wilfried Aßfalg!
Allen, die es vor allem zu Beginn mit fahrerischer Know-how-Unterstützung betont entspannt angehen lassen wollten, standen renn- oder besonders streckenerfahrene Instruktoren zur Verfügung: So hatte das Schubert-BMW-Team nicht nur seine BMW-Speedweek-Waffe mitgebracht, sondern auch die beiden Fahrer Matthias Heendorf und Daniel Bergau, die ebenso wie ex-R6Cup und Sportbike-Ssp-Kämpe Reimund Schäfer und Matthias Gelhaar am ersten Tag in kleinen Gruppen und später individuell freundlich in die Ideallinie einwiesen.
Am anderen Ende der Skala probten die Racer für die Saison: Den Rundenbestzeitvogel schoss dabei die schwedische Fraktion mit unglaublichen 1:36er-Zeiten, mit ihren 1000ern auf dem Ssp-Kurs eigentlich gehandicapt, ab,

Noch ganz relaxt: Die Supersportler beim Vorstart
Sören Lauridsen, präparierte sich mit 1.38, Reifen-und Set-Up-Tests ebenso auf die IDM-Saison wie die beiden Dänen Jan Christiansen und Flemming J. Petersen, Frank Wehmeyer, Kristian Bodo, Christian Hanschmann, Reimund Schäfer und Anita  Herbst auf die neue DMSB Sportbike-Pokal-Saison. Und mittendrin jede Menge flotte Boxer, ein- wie zweizylindrige Dukes, Italian stallions und sehenswerte classic Superbikes.

Die Superbike-Hotshots mit internationalem Feld

Die Stunde der Wahrheit schlug am Abschluss-Donnerstag in den beiden Rennen. Die zwei Läufe waren aus dem ursprünglich vorgesehen einzelnen Lauf geworden, weil so viele Anmeldungen nachkamen. Nach jeweils 8 Runden hießen die Kings of Cartagena Raimund Schäfer (Supersport), Jochen Schaudt Thundersport), Horst Saiger (Superstock) und Jürgen Speck (Superbike). Der zählte damit zur Speerspitze der numerisch beachtlichen Rookie-Fraktion, die sich bei spanischen Mehrgang-Menus in geselliger Runde und für sich selbst zu ihrem ersten Rennstart durchgerungen hatte.  Die Rookie-Trophäe ging dabei an Andreas Gzella, der in der stark besetzten Supersport-Klasse (weniger stark besetzt nach der ersten Runde, in der der

Trainingszweite Jochen Runkel in den Kies genötigt wurde und dem Aus von Kristian Bodo in der letzten) Platz 3 einheimste. So einige mehr der Rookies haben schon jetzt versprochen, in der deutschen Saison ein da capo folgen zu lassen. ..

Ein da capo folgt auch vom 3.-6. März in Cartagena, wenn Art Motor zu den Cartagena Race Days ruft. Rookies sind da fehl am Platz. Dort geben unter anderem DM-Teams aus Supersport- und Superbike-IDM (darunter auch ein erstes 1098 R-Team) ihr heisses Rollout. Mal sehen, wem da was blüht….

PDFs zum Ausdrucken:

Superbike & Stocksport: Supersport &
Thundersport:
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Boxer Babes Rolf & Thomas vor Superduker Dieter